Haus & Garten

Kastanienminiermotten bekämpfen - So geht's


Entfernen Sie gründlich das Laub

Ein Kastanienbaum im Garten ist ein schöner Schmuck. Was aber, wenn Kastanienminiermotten sich eingenistet haben? Erfahren Sie hier wie Sie Kastanienminiermotten bekämpfen können.

Sehen die Blätter Ihrer Kastanie abgefressen aus?
Die Kastanie hat herrlich weiße bis rosa Blüten und natürlich sehr schöne Blätter. Das Beste aber sind die Früchte, die jedes Kind im Herbst gerne sammelt. Wenn sich dann die großen Blätter auch noch verfärben, sehen Kastanien in jedem Garten perfekt aus. Doch Achtung: Wenn die Blätter zeitig welken oder abgefressen aussehen, dann ist ein Schädling schuld, der als Kastanienminiermotte bezeichnet wird.

Laub gründlich entfernen
Die Motte nistet sich direkt auf den Blättern an und legt dort die Eier ab. Die Larven schlüpfen und ernähren sich von den Blättern. Durch diese Verletzungen werden die Blätter anfällig für Pilzkrankheiten und sterben zeitig ab. Überwintert wird im Übrigen im gefallenen Laub. Deswegen sollte dieses gründlich entfernt und weggeworfen werden, also keinesfalls auf den Kompost. Eine andere Vorsorge gibt es nicht, da es keine zugelassenen Pflanzenschutzmittel gibt. Wer das Laub gründlich entfernt, der sorgt dafür, dass die Chance, dass die Kastanie im nächsten Jahr wieder befallen wird, sehr klein ist.

Kleine Schädlinge - großer Schaden
Die Kastanienminiermotte breitete sich schon seit fast zwanzig Jahren in Mitteleuropa aus. Der Körper der Kastanienminiermotte misst zwar nur fünf Millimeter, aber dieser kleine Schädling kann großen Schaden anrichten. Im Durchschnitt legen Weibchen etwa 20 bis 30 Eier auf die Blattoberseite ab. Bei einem starken Befall kann es auch schon mal vorkommen, dass sich 100 Eier auf einem Blatt befinden.